Ich habe Urlaub - das ist perfekt

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Juchhu - ich habe Urlaub - ganz allein zu Hause - nur ich und meine Maschine. Und wir haben uns kräftig vergnügt und verkünden feierlich, dass wir schon fertig sind. 
Allerdings habe ich meine Pläne zum größten Teil kurzfristig über den Haufen geworfen und weder Pavot noch Lady Grey genäht. Stattdessen bin ich verführt wurden von Burda. Häh? 
Die aktuelle Ausgabe landete vor ein paar Tagen im Briefkasten und beim Durchblättern entdeckte ich diesen Schnitt und es war um mich geschehen. Was sagte mein Mann, als ich ihm das Modellbild zeigte? "Da sieht man aber gar nix von der Jacke." 
Er hatte eigentlich Recht, denn Burda schafft es einfach nicht vernünftige Fotos der Modelle zu machen. Ingrid schrieb vor ein paar Tagen ebenso davon und wunderte sich über die Bilder. 
Aber egal  - während Burda also vermutlich von Ausgabe zu Ausgabe noch übt mit den Bildern, habe ich die Jacke fix genäht. Vom Urlaub gingen 1,5 Tage dafür drauf, was akzeptabel ist.
Angespornt war ich außerdem, weil wir dieses Wochenende nicht zu Hause sind und ich mir daher in den Kopf gesetzt habe, die Jacke zu tragen und in den Koffer zu packen.
Ich lehne mich also ein bisschen zurück und versuche die Jacke Probe zu tragen, um dann berichten zu können. Und damit mir nicht langweilig wird, werde ich mir mal noch einen neuen Schal dazu stricken ...

Alle anderen baldigen Jackenträger findet ihr bei Chrissy!

Liebe Grüße


Als passiert es alles noch einmal [1]

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Ich hatte mir vor ein paarWochen all meine Amerika-Bilder von 2012 vorgenommen und wollte sie in ein Album bringen. Wie schon erzählt, sollte das alles nicht einfach nur eingeklebt werden, sondern eben mit ein bisschen "Chie-Chie".
Ich gebe ehrlich zu hunderte Bilder so zu verarbeiten, macht kein Spaß und auf den letzten Metern hing mir dieses Projekt so richtig zum Halse raus. Was hatte ich mir da nur eingebrockt ...
Aber jetzt bin ich fertig und lasse für euch ein paar Bilder sprechen.







Beim Kleben, Basteln und Sortieren hatte ich übrigens nochmal das Gefühl, ich wäre gerade dort. Da hat es sich wieder gelohnt, die ganz Arbeit auf sich zu nehmen. Ich habe übrigens mehrmals kleine Bücher gebastelt und in das große Fotoalbum geklebt. Jetzt ist auf jeder Seite noch einiges zu lesen und zu "erforschen". 
Wer übrigens denkt, dass das alles viel zu viel Aufwand ist für ein paar Bilder, empfehle ich diesen Beitrag bei A Beautifull Mess.  Probiert es einfach mal aus und wer denkt, Papier und Nähmaschine passennicht zusammen, der liegt da ganz falsch!
 
Liebe Grüße

Keine Zeit ...

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Keine Zeit bedeutet in der Regel, dass man ein paar Dinge priorisieren sollte und dann streichen sollte, was nur Zeit raubt und gar nicht wichtig ist. Wir schauen zum Beispiel kaum noch in den Fernseher und vermissen es auch nicht.
Im August und September streckte mich eine Entzündung eines Gesichtsnervs nieder. Auf dem Wege der Besserung suchte ich nach einer Beschäftigung für den Tag, wobei ich die Flimmerkiste kategorisch ausschloss. Lesen ging nur bedingt wegen des leider ebenfalls kränkelnden Auges und ich brauchte etwas kuzweiliges, bei dem ich jederzeit anfangen und aufhören konnte. Und ich musste irgendwas sehen, also, dass ich etwas getan habe - so wie beim Nähen - am Ende des Tages ist mit viel Glück ein tolles Teil fertig. Auf Nähen hatte ich aber keine Lust und war mir zeitweise auch zu anstrengend. Schwierig die ganze Sache - ich war wie ein kleines quängelndes Kind.
Was also tun, wenn man Zeit hat und eigentlich nichts tun kann? Bei der Durchsicht des Stapels der entwickelten Fotos beschloss ich die Bilder nun endlich mal zu sortieren und in ein Album zu kleben. Ein paar hundert Fotos lagen hier von meiner Reise nach Amerika vor zwei Jahren (vielleicht erinnert ihr euch noch). Ein Album hatte ich auch schon vor Wochen besorgt, es konnte also losgehen.
Aber nur einkleben, wäre ja ein bisschen zu einfach, oder? Ich fing also an im Papierregal zu wühlen, farbig passende Kartons auszuwählen, Kreise auszustanzen und zu kleben. Seitdem kann ich irgendwie nicht aufhören und leider warten da auch immer noch hunderte Bilder auf mich. Während ich began zu kleben, recherchierte ich auch ein wenig faulenzend auf der Couch und ließ mich inspirieren - was gibt es da nur für coole Sachen.


Und nun? Nun arbeite ich wieder und habe ein neues Hobby (und wieder zu wenig Zeit), denn selbst wenn die ganzen Amerikabilder endlich verklebt sind, will ich damit gar nicht mehr aufhören. Es macht mir einfach Spaß. Darf ich ab und zu davon etwas zeigen?

Liebe Grüße